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Olfactory GPCRs through the lens of structural bioinformatics

  • Professur für Chemoinformatics and Protein Modelling

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftÜbersichtsartikel / PerspectivesBegutachtung

Abstract

Die Geruchswahrnehmung, die durch G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) wie Geruchsrezeptoren (ORs) und Spurenamin-assoziierte Rezeptoren (TAARs) vermittelt wird, spielt eine zentrale Rolle für die menschliche Gesundheit, beeinflusst Verhaltensweisen wie die Auswahl von Lebensmitteln und dient als früher Biomarker für neurodegenerative Erkrankungen. Trotz ihrer Bedeutung gehören olfaktorische GPCRs zu den am wenigsten verstandenen Mitgliedern der GPCR-Superfamilie, und die meisten ORs und TAARs sind nach wie vor Orphan-Rezeptoren. Dieser Überblick bietet eine umfassende Darstellung der jüngsten Fortschritte in der strukturellen Bioinformatik olfaktorischer GPCRs. Wir skizzieren, wie es mithilfe computergestützter, strukturbasierter Strategien gelungen ist, neue Modulatoren für Geruchsrezeptoren zu identifizieren. Durch die Erörterung der jüngsten Durchbrüche in der GPCR-Strukturbiologie, wie beispielsweise die ersten aufgeklärten experimentellen Strukturen von ORs und TAARs, und die transformativen Auswirkungen von KI-gesteuerten Strukturvorhersage-Tools für Geruchsrezeptoren bietet dieser Überblick eine Roadmap für die zukünftige Forschung im Bereich der Geruchspharmakologie.
OriginalspracheEnglisch
Aufsatznummerbjaf038
FachzeitschriftChemical Senses
Jahrgang50
PublikationsstatusVeröffentlicht - 30 Okt. 2025

Fingerprint

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